Unter dem Motto „Feuer & Zukunft 2026“ hat Prometheus Anfang Mai Partnerbetriebe, Fachhändler und Branchenvertreter im Salzburger Land zusammengebracht. An zwei Tagen standen aktuelle Entwicklungen im Speicherofenbau, technische Neuheiten, Vertrieb und Beratung sowie Digitalisierung und IT-Sicherheit auf dem Programm. Zum Auftakt blickten die Teilnehmer auf die Veränderungen im Markt und im Kundenverhalten. Diskutiert wurden wirtschaftliche Rahmenbedingungen, gesetzliche Anforderungen und die Frage, wie sich der Speicherofenbau künftig erfolgreich positionieren kann. Der österreichische Hersteller stellte dabei unter anderem die neue Ecktür C1200E, den Hafnerputz PromeThon, neue Schulungsangebote in Salzburg sowie den überarbeiteten Unternehmensauftritt vor.
Ein zentraler Fachblock widmete sich dem Prüfungsablauf nach DIN EN 16510. Aufbau, Anforderungen und Messergebnisse wurden ebenso thematisiert wie deren Bedeutung für Planung, Verkauf und die tägliche Praxis. Im Austausch wurde deutlich, dass nachvollziehbare Prüfverfahren eine wichtige Grundlage für Qualität, Sicherheit und Vertrauen darstellen. Am Nachmittag rückten Verkauf und Beratung in den Fokus. In Gruppenarbeiten ging es um aktuelle Kundenanforderungen, Preisgespräche, emotionale Verkaufsargumente und die Präsentation von Speicheröfen gegenüber alternativen Heizsystemen. Begleitet wurde der Erfahrungsaustausch von Marco Fürch, Kaminzeit Ludwigsfelde, und Volker Bienert vom Ofenstudio Bienert. Ergänzend präsentierte Fürch die Neugestaltung seiner Ausstellung und gab Einblicke in moderne Produktpräsentation und Kundenführung. Auch die technische Seite kam nicht zu kurz: Glasheiztüren, die neue Ecktür C1200E und deren Einbindung mit Abbrandautomatik wurden praxisnah vorgestellt. Ziel war es, technische Merkmale stärker in verständliche Kundennutzen zu übersetzen
Prometheus
Der zweite Veranstaltungstag widmete sich zunächst der Cyber-Sicherheit. Die SaltSec GmbH informierte über Risiken durch Künstliche Intelligenz, Deepfakes, Ransomware und digitale Erpressung. Anschließend ging es um Sichtbarkeit im Netz, den Ausbau digitaler Kommunikation und die Nutzung sozialer Medien für Handwerksbetriebe. Neben den Fachthemen blieb ausreichend Raum für persönlichen Austausch. Eine Kutschenfahrt in Werfenweng und der gemeinsame Abend im Stroblhaus stärkten den Zusammenhalt im Partnernetzwerk. Das Fazit der Veranstaltung: Speicherofenbau braucht technisches Know-how, qualifizierte Beratung, digitale Kompetenz und belastbare Partnerschaften