Hier war immer viel los: Messestand von La Nordica Extraflame.
Die 15. Ausgabe der Feuerstätten- und Biomasse-Fachmesse Progetto Fuoco ist am 28. Februar 2026 auf dem Gelände von Veronafiere in Verona zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter besuchten mehr als 40.000 Fachbesucher die Messe. Der internationale Anteil lag bei über 25 Prozent. Registriert wurden Besucherinnen und Besucher aus insgesamt 71 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Österreich, Rumänien, die Schweiz, Griechenland, Polen und Großbritannien.
Die Messe präsentierte 430 Marken aus 38 Ländern und deckte ein breites Spek-trum der holzbasierten Wärmeerzeugung ab. Gezeigt wurden unter anderem Öfen und Kamine, Heizkessel, Pellet- und Holzfeuerstätten sowie ergänzende Lösungen wie Grills und Systemkomponenten. Damit bot die Veranstaltung erneut einen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der Biomasse-Heiztechnik.
Im Rahmen der Messe wurde zudem die internationale Ausrichtung weiterentwickelt. Veronafiere unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem polnischen Messeveranstalter MTP zur Durchführung der Progetto Fuoco Poland. Diese ist für den Zeitraum vom 26. bis 29. Januar 2027 in Posen geplant.
„Die Progetto Fuoco ist der Maßstab für die Wertschöpfungskette der Holzenergie“, sagte Federico Bricolo, Präsident von Veronafiere. „Seit 1999 ist sie die zentrale Anlaufstelle für Biomasseheizungen und hat in über fünfzehn Ausgaben ein von Unternehmen und Fachleuten anerkanntes Geschäfts- und Inhaltsökosystem aufgebaut. Diese Führungsrolle ist messbar und international: 42 % der Aussteller in Verona kommen aus dem Ausland und repräsentieren 38 Länder, und jeder vierte Besucher ist internationaler Herkunft. Die Progetto Fuoco Posen baut auf diesen Grundlagen auf und zielt darauf ab, ein bewährtes Format in einem vielversprechenden euro- päischen Umfeld zu etablieren. Dies ist ein Schritt, der mit der industriellen Vision unserer Unternehmensgruppe übereinstimmt“, fügte Bricolo hinzu, „international weiter zu wachsen, indem wir strategische Märkte auswählen und starke Partnerschaften mit führenden Veranstaltern wie der MTP eingehen.“
Von Öfen und Kaminen über Heizkessel und Grills bis hin zu Holz- und Pelletöfen präsentierte die Progetto Fuoco 430 Marken aus 38 Ländern.«
Streifzug durch die Progetto Fuoco
Begleitend zur Ausstellung positionierte sich die Messe erneut als fachliche Austauschplattform. In verschiedenen Foren und Workshops wurden aktuelle Marktentwicklungen sowie energie- und umweltpolitische Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene diskutiert. Das Europäische Pelletforum, organisiert von AIEL in Zusammenarbeit mit dem European Pellet Council und Bioenergy Europe, brachte erstmals in Italien zentrale europäische Akteure zusammen. Im Fokus standen Fragen der Qualitätszertifizierung und der nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten.
Ergänzt wurde das Programm durch technische Workshops und Branchentreffen in Kooperation mit ANFUS (Nationaler Verband der Schornsteinbauer und -kehrer) sowie Assocosma. Im sogenannten AI Hub präsentierten Start-ups digitale und KI-gestützte Anwendungen, darunter Systeme zur verbrennungsseitigen Emissionsoptimierung und Softwarelösungen für das Brennstoffmanagement. Der Themenbereich verdeutlichte den zunehmenden Einfluss digitaler Technologien innerhalb der Biomasse- und Feuerstättenbranche.
Traditionell stark vertreten waren neben den Pelletöfen zudem Back- und Pizzaöfen, Grills sowie Outdoorfeuerstätten.«
Der Blick über den eigenen Markt hinaus erwies sich auch in diesem Jahr als interessant. Der Messerundgang auf der Progetto Fuoco in Verona zeigte die thematische Breite und Vielfalt der präsentierten Feuerstättenlösungen. Insbesondere im Segment der Pelletöfen nimmt die Messe eine zentrale Rolle ein und gilt für Fachleute, die sich intensiv mit dieser Technologie befassen, als fester Termin im Messekalender.
Das Angebot reichte von unterschiedlichen technischen Konzepten bis hin zu variantenreichen Designlösungen. Ergänzend dazu waren zahlreiche Anwendungen für klassische Holzfeuerungen zu sehen, ebenso Feuerstätten auf Basis von Bioethanol sowie elektrische Feuerungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten hybride Systeme, die Holz- und Pellettechnik kombinieren und damit flexible Einsatzmöglichkeiten aufzeigen.
Traditionell stark vertreten waren zudem Back- und Pizzaöfen, Grills sowie Outdoorfeuerstätten. Diese Produktgruppen haben auf der italienischen Fachmesse seit Jahren einen festen Stellenwert und ergänzen das Spektrum der gezeigten Heiz- und Feuerungstechnik.
Die nächste reguläre Ausgabe der Progetto Fuoco in Verona soll turnusgemäß vom 23. bis 26. Februar 2028 stattfinden.
Innerhalb dieses Artikels zeigen wir Ihnen einige Einblicke unseres Messerundgangs vor Ort. Noch mehr zu sehen gibt es in unserer Bildergalerie unter www.kl-magazin.de
Foto: Jens Fischer
Hybrid-Ofen von Ungaro.
Foto: Jens Fischer
Auch Ofenkeramik gab es zu sehen – z. B. von Cerampiu.
Foto: Jens Fischer
Caminetti Aliberti setzt auf hybride Heizsysteme.
Foto: Jens Fischer
Feuerstätten von Edilkamin.
Foto: Jens Fischer
Pelletöfen von Jolly Mec.
Foto: Jens Fischer
AMG präsentierte sein breites Produktportfolio.
Foto: Jens Fischer
Auffällig präsentierte Cadel sein Angebot.
Foto: Jens Fischer
Willkommen auf dem Messestand von MCZ.
Foto: Jens Fischer
Feuerungstechnik von Nobis.
Foto: Jens Fischer
Viel neues gab es auch bei Dielle zu sehen.
Foto: Jens Fischer
Die neuen E-Kamine von La Nordica Extraflame werden komplett am Heimatstandort in Italien entwickelt und produziert.
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