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Holzwärme

Nachhaltig zukunftssicher und CO₂-neutral

Wie im „Klimapaket“ der Bundesregierung beschlossen, werden seit 2021 alle Brennstoffe, die Kohlendioxid ausstoßen – hauptsächlich Erdgas, Heizöl sowie Diesel und Benzin – mit einer CO₂-Steuer belegt. Sie steigt von 25 Euro pro Tonne CO₂ (2021) auf 50 Euro (2025) und bis Ende 2026 auf bis zu 65 Euro/Tonne CO₂plus Mehrwertsteuer. Die Kosten werden vom „In-Verkehr-Bringer“, dem Gasversorger, Heizöl-/Kraftstoffhändler ganz oder teilweise an die Verbraucher weitergegeben. Wie hoch die Mehrbelastung ist, machen Beispielrechnungen der Verbraucherzentrale NRW deutlich.

Demnach stößt eine Gasheizung pro Kilowattstunde (kWh) rund 201 Gramm Kohlendioxid aus. Für ein älteres Einfamilienhaus mit einem typischen Verbrauch von 20.000 kWh pro Jahr wären das rund 4 Tonnen (t) CO₂ und würde für 2025 eine Mehrbelastung von voraussichtlich ca. 240 Euro bedeuten. Für eine Ölheizung, die rund 266 Gramm CO₂ pro kWh ausstößt, lägen die voraussichtlichen Mehrkosten bei gleichem Verbrauch sogar bei zirka 317 Euro. Experten erwarten ab 2027 einen deutlichen Anstieg des CO₂-Preises für die Bereiche Gebäude und Verkehr. Denn der bisher feststehende nationale CO₂-Preis wird dann durch einen europäischen Emissionshandel abgelöst – mit freier Preisbildung am Markt.

Alternative: Erneuerbare Energie und moderne Holzfeuerstätten

Holz ist laut EU-Beschluss als regenerative Energie anerkannt. Die klimaschonende Holzenergie ist CO₂-neutral, regional verfügbar und unverzichtbar für die Energiewende.

Für Immobilienbesitzer und Bauherren bieten sich verschiedene Lösungen an. Wer seinen Wärmebedarf beispielsweise mit Solarthermie, einer Wärmepumpe und einer modernen Holzfeuerstätte deckt, ist von der CO₂-Steuer gar nicht erst betroffen. Da klassische Einzelraumfeuerstätten wie Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen und Pelletöfen keine Heizungsanlagen sind, unterliegen sie auch nicht dem GEG. Sie lassen sich frei und sehr flexibel mit anderen regenerativen Energieträgern zum Beispiel als Hybridheizsystem kombinieren. So kann eine Holzfeuerstätte mit Wasserwärmetauscher eine Wärmepumpe in der kalten Jahreszeit entlasten, deren Stromverbrauch senken und den Wirkungsgrad erhöhen. Zusätzlicher Pluspunkt: Die mit Holz betriebene moderne Einzelraumfeuerung kann mit einem Anteil von 10 Prozent an den 65 Prozent der erneuerbaren Energien angerechnet werden, die das Heizungsgesetz (GEG) bei einem Neubau oder in Zukunft im Rahmen einer Modernisierung der Heizungsanlage fordert. 

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