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Statement Michael Hilpert, Präsident ZVSHK

SOZIALPARTNERSCHAFT STATT SPALTUNG – HANDWERK BRAUCHT LÖSUNGEN, KEINE LAGERKÄMPFE

Im Handwerk stehen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht auf gegenüberliegenden Seiten. Sie arbeiten täglich Seite an Seite, oft über Jahre, nicht selten über Generationen hinweg. Unsere Betriebe funktionieren durch Vertrauen, gegenseitige Verantwortung und eine gelebte Sozialpartnerschaft – nicht durch Konfrontation. 

Ohne Betriebe gibt es keine Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ohne engagierte Fachkräfte keinen wirtschaftlichen Erfolg. Beides gehört untrennbar zusammen. Nur gemeinsam sichern wir Wachstum, Wohlstand, gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten unseren Beitrag zur Energiewende – und damit auch zur Finanzierung eines leistungsfähigen Sozialstaats. 

Unterschiedliche Sichtweisen gehören dazu. Darüber diskutieren wir gerne, offen und konstruktiv – als Partner, nicht als Gegner. Pauschale Frontstellungen helfen niemandem. Sie beschädigen das Miteinander und gehen an der Realität im Handwerk vorbei.Wir weisen daher alle Äußerungen zurück, die auf gesellschaftliche Spaltung zielen oder Arbeitgeber im Handwerk zum Feindbild erklären. Wer die Sozialpartnerschaft infrage stellt, greift ein zentrales Fundament unserer wirtschaftlichen Stärke an. Das ist nicht akzeptabel – auch nicht von einer Bundesministerin. 

Wir laden Ministerin Bas ausdrücklich ein, einen SHK-Betrieb zu besuchen und mit den Praktikern ins Gespräch zu kommen. Ein Blick in die betriebliche Realität würde helfen, überholte Klassenkampf-Muster zu überwinden und wieder den Blick auf Lösungen zu richten, die dieses Land jetzt braucht.