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2,5 Milligramm kommen

CEA sieht große Chance für die Biomasse

Ab Oktober 2027 wird in der Heizungsförderung für Biomasseanlagen ein Staubemissionswert von 2,5 mg/m³ maßgeblich. Die Clean Exhaust Association (CEA) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Sie sieht darin ein wichtiges Signal für emissionsarme Biomassetechnik und neue Perspektiven für Qualitätshersteller. „Die 2,5 Milligramm sind aus unserer Sicht vor allem eine große Chance für die Biomasse“, erklärt Bernd Weishaar, Vorstandsvorsitzender der CEA. „Gerade Qualitätshersteller können sich über besonders emissionsarme Technik differenzieren. Zugleich eröffnet der neue Wert die Chance auf einen langfristigen Innovationspfad für die Biomassebranche.“

Die CEA sieht den neuen Wert als wichtigen Schritt hin zu einer verlässlichen Entwicklung besonders emissionsarmer Biomasseheizungen. Moderne Feuerungstechnik und wirksame Abgasreinigung könnten dabei zusammengedacht werden; die notwendigen Technologien seien bereits verfügbar. Aus Sicht des Verbandes hätte diese Entwicklung jedoch bereits früher angestoßen werden können. Kritisch sieht die CEA, dass der bisherige Emissionsminderungsbonus für Anlagen mit 2,5 mg/m³ abgeschafft wurde. Für die Übergangszeit sei dies lufthygienisch ein Rückschritt und mit Blick auf die Förderpolitik der vergangenen Jahre nicht nachvollziehbar.

„Wir hätten uns einen früheren Start gewünscht“, so Weishaar. „Gerade für die Hersteller von Staubabscheidern ist das zusätzliche Jahr bis Oktober 2027 wirtschaftlich anspruchsvoll. Viele Unternehmen haben frühzeitig in Emissionsminderung investiert. Mit dem Wegfall des Bonus wird für ein Jahr ein Förderanreiz ausgesetzt, der sich am Markt etabliert und Investitionen in moderne und saubere Technologien angestoßen hat. Jetzt kommt es darauf an, verlässliche Signale zu setzen und Planungssicherheit für weitere Innovationen zu schaffen.“

Die CEA spricht sich deshalb dafür aus, die Heizungsförderung künftig stärker an tatsächlich erreichten Emissionsminderungen auszurichten und besonders emissionsarme Anlagen angemessen zu berücksichtigen. Nach Angaben des Verbandes wurden zuletzt rund 75 Prozent der Anträge für Biomassekessel mit dem Emissionsminderungsbonus gestellt. Eine Fortführung des Bonus bis Oktober 2027 hätte nach Einschätzung der CEA einen aus Sicht des Verbandes überschaubaren zusätzlichen Förderumfang von rund 50 Millionen Euro bedeutet. Das würde technischen Fortschritt belohnen, den Qualitätswettbewerb stärken und der Biomassebranche verlässliche Perspektiven eröffnen.

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