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Hybride Wärme

Wamsler verbindet Holzfeuerung und Wärmepumpe

Das Münchner Traditionsunternehmen Wamsler ist im Ofen- und Luftheizungsbauer-Handwerk vor allem für seine Holzherde und Feuerstätten bekannt. Mit dem Unternehmensbereich Wamsler Bioenergy reicht das Portfolio jedoch deutlich weiter: Hier stehen moderne Wärmepumpenlösungen im Mittelpunkt. Gerade für Ofenbauer kann diese Verbindung interessant sein - schließlich gewinnen hybride Wärmekonzepte, bei denen Holzfeuerung und Wärmepumpe zusammenspielen, zunehmend an Bedeutung.

Aktuell rückt Wamsler Bioenergy neben dem Heizen auch die Kühlung in den Fokus. In Verbindung mit den Wärmepumpen des Unternehmens können Niedertemperatur-Gebläsekonvektoren im Winter zur Beheizung und im Sommer zur Kühlung der Räume eingesetzt werden. Die Geräte eignen sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen und können beispielsweise vorhandene Heizkörper ersetzen. Als Vorteil nennt Wamsler insbesondere die schnelle Reaktionszeit. Anders als Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen müssen die Gebläsekonvektoren keine großen Speichermassen erwärmen oder abkühlen und können entsprechend kurzfristig auf den tatsächlichen Temperaturbedarf reagieren. Bei der Kühlung entfallen zudem einige der Einschränkungen, die bei Flächensystemen durch begrenzte Kühlleistung und die Taupunktthematik entstehen können.
Für das Ofenbauerhandwerk eröffnet sich damit ein interessanter Ansatz: Während Kaminofen, Kachelofen oder Holzherd für behagliche Strahlungswärme und eine vom Stromnetz unabhängige Wärmequelle stehen können, übernimmt die Wärmepumpe die effiziente Grundversorgung des Gebäudes – und in Kombination mit Gebläsekonvektoren zusätzlich die Kühlung im Sommer. So lassen sich unterschiedliche Wärmeerzeuger und Systeme zu einem ganzjährigen Energiekonzept verbinden.

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