Mit der Neuauflage seiner GT-Grundofentüren bringt Brula nicht nur eine bekannte Produktserie zurück ins Sortiment. Im Mittelpunkt des Relaunchs steht vielmehr ein neues Konzept, das dem Ofenbauer mehr Freiheit bei der Planung und Ausführung von Grundöfen ermöglichen soll.
Die wichtigste Neuerung: Die GT-Türen werden künftig serienmäßig ohne montierten Schieber ausgeliefert. Der Luftstellhebel gehört zwar weiterhin zum Lieferumfang, wird jedoch nur bei Bedarf montiert. Damit entscheidet der Ofenbauer selbst, ob und in welcher Form eine Primärluftregelung am Türblatt zum Einsatz kommen soll. Die Türen lassen sich dadurch deutlich flexibler in unterschiedliche Ofenkonzepte integrieren.
Mit diesem Ansatz trägt das Unternehmen den unterschiedlichen Anforderungen moderner Grundofenanlagen Rechnung. Während in manchen Anlagen eine Luftregelung direkt an der Heiztür gewünscht ist, kommen bei anderen Konzepten alternative Lösungen zur Luftführung zum Einsatz. Die neue GT-Generation schafft dafür die entsprechenden Freiräume – ohne zusätzliche Umbauten oder Sonderlösungen.
Die bekannten bewährten technischen Details zeichnen nach wie vor diese Grundofentüren aus: der Edelstahlgriff wertet die Türen optisch auf und verbessert die Handhabung. Der Wechsel des Türanschlags von links auf rechts ist einfach zu handhaben und lässt sich nun mit geringerem Aufwand durchführen. Die Glasrahmenzarge ist drei Millimeter stark, um eine optimale Stabilität zu gewährleisten.
Die ausgeklügelte Luftführung für die Scheibenspülung trägt dazu bei, die Sichtscheibe länger sauber zu halten und damit den Blick auf das Feuer möglichst dauerhaft freizugeben. Sämtliche GT-Türen werden selbstschließend nach Bauart 1 ausgeliefert.
5 Formate stehen zur Wahl
Zum Marktstart umfasst die überarbeitete Serie fünf Modelle: GT01, GT02, GT04, GT05 und GT06. Damit deckt Brula unterschiedliche Einbausituationen und Formate im modernen Grundofenbau ab.
Mit dem Relaunch der GT-Serie setzt der Hersteller weniger auf spektakuläre Veränderungen als vielmehr auf praxisnahe Weiterentwicklungen. Vor allem die neue Entscheidungsmöglichkeit bei der Luftregelung dürfte vielen Ofenbauern zusätzliche Gestaltungsfreiheit eröffnen – und macht aus einem bekannten Klassiker eine zeitgemäße Lösung für den individuellen Grundofenbau.