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Winterwetter sorgt für hohe Nachfrage

Pelletpreis im Februar weiter gestiegen

Aufgrund der anhaltend frostigen Temperaturen und eines hohen Heizbedarfs ist die Nachfrage stark angestiegen. Das führt im Februar auch zu einem Anstieg des Pelletpreises. Im Betrieb erweist sich die Heiztechnik dennoch als vergleichsweise kostenstabil. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne (t) Holzpresslinge bei einer Abnahmemenge von 6 t aktuell durchschnittlich 422,73 Euro. Das entspricht einem Plus von rund 4,3 Prozent gegenüber dem Januar. Eine Kilowattstunde Holzenergie liegt derzeit bei 8,45 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil rund 17,9 Prozent, gegenüber Heizöl etwa 7,4 Prozent.
„Wir erleben derzeit den kältesten Winter seit mehreren Jahren. Das schlägt sich erwartungsgemäß in einer höheren Nachfrage und einen steigenden Preis am Pelletmarkt nieder“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Dieser Anstieg liegt dennoch im Rahmen dessen, was für einen ausgeprägten Winter typisch ist. Diese Marktmechanismen mögen in den vergangenen milden Wintern etwas in den Hintergrund getreten sein. Fakt ist: Erfahrene Pelletheizer befüllen ihr Lager in den Sommermonaten.“

Regionalpreise

Im Februar 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Mitteldeutschland kosten Pellets 416,44 Euro/t, gefolgt von von Süddeutschland mit 426,61 Euro/t. In Nord- und Ostdeutschland beträgt der Tonnenpreis 429,28 Euro/t. Größere Mengen (26 t) werden im Februar 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 401,18 Euro/t, Nord/Ost: 410,53 Euro/t und Süd: 412,62 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).