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Daten und Fakten zum erneuerbaren Energieträger Holz

Holz – die Zukunftsenergie

Bereits jetzt hat Holz als regenerative und CO2-neutrale Energieressource einen Anteil von fast 6 % am deutschen Endenergieverbrauch. Jeder vierte private Haushalt nutzt eine Einzelraumfeuerstätte, das entspricht rund 11 Mio. Kachelöfen. Mit Holzenergie bzw. Holzwärme werden nach Auskunft der Initiative Holzwärme rund 120 Terrawattstunden (TWh) erzeugt, das sind 120 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Davon entfallen gut 70 TWh (70 Milliarden kWh) auf den Gebäudebereich, das entspricht rund 3 % des Gesamtverbrauchs. 

Ca. 37 % der erneuerbaren Wärme kommen aus Holz

Biomassen zur Wärmeerzeugung sind bei der Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien mit bisher ca. 37 % (laut Umweltbundesamt) die klare Nummer eins – noch vor Windenergie und Photovoltaik. Der weitaus größte Teil davon ist Holz aus deutschen Wäldern. Hier steckt weiteres Zukunftspotenzial, das dank nachhaltiger Forstwirtschaft in Deutschland auch guten Gewissens nutzbar ist.

CO2-neutral 

Der älteste natürliche Brennstoff Holz ist eine der umweltfreundlichsten Wärmequellen. Es substituiert fossile Brennstoffe und trägt zur CO2-Senke bei. Bei der Verbrennung in einer Feuerstätte verhält es sich CO2-neutral, d. h. es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz während des Wachstums aufgenommen und in seiner Biomasse gespeichert hat. Das Gleiche gilt für Holz, das im Wald verrottet – ein natürlicher Kreislauf. 

 Versorgungssicherheit – aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Rund ein Drittel Deutschlands ist bewaldet, ca. 11,4 Mio. Hektar. Mit einem Gesamtvorrat von 3,9 Mrd. m3 steht laut Thünen-Institut im deutschen Wald mehr Holz als in jedem anderen EU-Land. Das Brennholz wächst direkt vor unserer Tür, die Transportwege sind kurz. Die Holzentnahme erfolgt in Deutschland in nachhaltiger Forstwirtschaft, die Waldfläche bleibt erhalten. Und jedes Jahr wachsen die Holzressourcen bisher sogar um ein bis drei Prozent. Als Brennholz wird nur das Holz genutzt, das für die Bau- und Möbelindustrie nicht geeignet ist. Zudem ist die Versorgung jederzeit planbar und die Lieferkette langfristig gesichert. 

Moderne Heiztechnik: immer niedrigere Emissionen
Durch technische Innovationen und den gesetzlich geregelten Austausch veralteter Systeme sind auch die Feinstaubmissionen (PM2,5) seit 1975 um bis zu 80 % gesunken. Seit 2015 wurden rund 1,5 Mio. alte Holzheizungen durch moderne ersetzt. Heute erreichen Holzfeuerstätten hohe Wirkungsgrade und arbeiten so sauber und effizient wie nie zuvor.