Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Kaum sind die Sommerferien vorbei, ist der Terminkalender schon wieder prall gefüllt. Der September hatte es in unserer Branche jedenfalls in sich. Tagungen, Hausmessen, Unternehmensbesuche und zahlreiche Gespräche mit Herstellern, Verbänden und dem Handwerk. Wer unterwegs war, konnte den Eindruck gewinnen, dass die Branche nach den ruhigeren Sommerwochen wieder Fahrt aufgenommen hat.
Den Auftakt machten unter anderem die Branchentage des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks in Dresden. Zwei Tage voller Fachinformationen, Diskussionen und persönlichem Austausch. Dabei wurde deutlich, wie breit das Themenspektrum inzwischen geworden ist: von politischen und normativen Entwicklungen über Ausbildung und Unternehmensnachfolge bis hin zu den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz im Handwerksbetrieb.
Auch die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft (EFA) kam bei Austroflamm in Österreich zu ihrer Fachgruppentagung und Mitgliederversammlung zusammen. Ein weiterer Termin, der zeigte, wie wichtig der Austausch über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg geworden ist.
Und dann fand das Preopening der Feuerwelt in Senden bei Ulm statt. Hier entsteht ein Projekt, das die Präsentation von Feuerstätten auf eine neue Ebene heben möchte. Noch ist nicht alles fertig, doch schon jetzt wird deutlich, mit welchem Engagement die Verantwortlichen angetreten sind. Solche Investitionen sind gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein Signal für die gesamte Branche.
Den Abschluss des September-Reigens bildete die Technische Innungsversammlung der Pfalz in Kirchheimbolanden. Auch hier standen aktuelle technische und rechtliche Fragen im Mittelpunkt – und natürlich die Gelegenheit, sich unter Kollegen auszutauschen.
Was bleibt von diesem September?
Vor allem die Erkenntnis, dass unsere Branche keineswegs stillsteht. Natürlich sind die Herausforderungen nicht kleiner geworden. Die Marktsituation bleibt angespannt, die regulatorischen Anforderungen wachsen und der Nachwuchs fehlt an vielen Stellen. Aber überall dort, wo Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen, ist Bewegung zu spüren.
Jetzt beginnt die Heizsaison. Und damit die Zeit, in der unsere Produkte wieder ganz unmittelbar zeigen können, was sie leisten: Wärme, Behaglichkeit und ein großes Stück Unabhängigkeit. Nutzen wir die kommenden Monate, um genau das wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Der September hat gezeigt, dass die Branche etwas bewegen will. Jetzt kommt es darauf an, diese Bewegung mit in die Heizsaison zu nehmen.