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Symbol der Hamburger Kaufleute: individueller Aufsatzofen

Vornehme Bürgerhäuser aus der Gründerzeit mit großzügigen Wohnungen, hohen Decken, Stuck und Parkett waren Anfang des letzten Jahrhunderts das Refugium Hamburger Kaufleute, die zwar für ihr Understatement bekannt waren, aber privat gerne ihren Reichtum zelebrierten. Geheizt wurde meist mit einem Hamburger Aufsatzofen. Unten ein Kaminofen und oben ein mit dekorativen, handbemalten Kacheln, sogenannten Fayencen, aufwendig gestalteter Aufsatz – im Grunde ein Kachelofen. Der Vorteil bei dieser Konstruktion ist die doppelte Heizkraft: Während der Kaminofen den Raum schnell aufheizt, speichert der hoch aufragende Kachelofen die Wärme und gibt sie über Stunden hinweg an den Wohnraum ab.

Auf der Höhe der Zeit: Gusseisernes Heizgerät in trendigem Retro-Look

Ähnliche Öfen hielten rund 200 Jahre zuvor in den barocken Schlössern des Adels Einzug. Diese galten als Vorbild für den Hamburger Aufsatzofen. Wobei das Bürgertum den klaren „Art déco“-Stil bevorzugte. Der Ofenspezialist Leda aus dem ostfriesischen Leer liefert mit dem „Anitgua H“ den Unterbau. Vor Ort beim Kunden setzt der Ofenbauer in Handarbeit die keramische Heizfläche auf. Diese kann auf Wunsch ebenfalls im Retro-Stil oder aber – als bewusster Kontrast – modern gestaltet werden.

Traditionell heizen, stilvoll residieren, umweltbewusst handeln

Damals wie heute ist Guss der hochwertigste Werkstoff der Ofenbaukunst: Neben seiner unübertroffenen Wärmeleitfähigkeit, der extremen Hitzebelastbarkeit und hohen Formstabilität bietet das Material auch ganz besondere gestalterische Möglichkeiten wie feinste Konturen und Verzierungen. Darüber hinaus ist das Material völlig spannungsfrei, sodass es beim Aufheizen und Abkühlen nicht zu störenden Knackgeräuschen kommt. Eine schadstoffarme Verbrennung sowie der hohe Wirkungsgrad unterstreichen zudem, dass der Anitgua H auf der Höhe der Zeit ist.

Leda, 26789 Leer

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