In diesem Rahmen des Norddeutschen Kachelofenbauertags Ende Februar trat auch Friedrich Allendorff auf. Als langjähriges Vorstandsmitglied der EFA e.V. ist Allendorff in der Branche gut vernetzt und seit vielen Jahren mit den zentralen Fragen der Feuerstättenpolitik und Handwerksentwicklung befasst.
Sein Beitrag zielte darauf, die aktuelle Lage des Ofenbauerhandwerks in einem zunehmend komplexen Wärmemarkt sachlich einzuordnen und Perspektiven für die kommenden Jahre aufzuzeigen. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen die technischen und strukturellen Stärken des Gewerks. Moderne, emissionsarme Einzelraumfeuerstätten und ihre mögliche Einbindung in hybride Heizsysteme seien längst nicht mehr nur Randthemen, sondern wachsend relevante Bausteine für ganzheitliche Wärmeversorgungskonzepte. Dabei betonte Allendorff, dass planerische Kompetenz, handwerkliche Qualität und ein tiefes Systemverständnis zu den Wettbewerbsvorteilen des Handwerks zählen, die es aktiv sichtbar zu machen gelte.
Nicht das Festhalten am Gewohnten, sondern die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sei entscheidend, um die Rolle des Ofenbauerhandwerks im Wärmemarkt der Zukunft zu behaupten und mitzugestalten.«
Sein Plädoyer fiel inhaltlich klar aus: Angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen – von regulatorischen Anforderungen über energiepolitische Debatten bis zu neuen technischen Entwicklungen – sei ein selbstbewusster, faktenbasierter Dialog mit Kundschaft, Partnern und Öffentlichkeit wichtig. Nicht das Festhalten am Gewohnten, sondern die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sei entscheidend, um die Rolle des Ofenbauerhandwerks im Wärmemarkt der Zukunft zu behaupten und mitzugestalten.
Mit seinem Beitrag vermittelte Allendorff ein positives Signal für den Aufbruch in die neue Saison: Die Branche bringe Erfahrung, Innovationskraft und fachliches Potenzial mit, und wenn diese Stärken gebündelt würden, bestünde die Chance, die Weiterentwicklung der Feuerstättentechnik aktiv und konstruktiv zu prägen.