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Stromausfall in Berlin zeigt deutlich die ­Not­wen­digkeit von robusten Backup-Lösungen

Der Anfang des Jahres großflächige Stromausfall in Berlin verdeutlicht die Abhängigkeit zentraler Lebensbereiche von einer funktionierenden Stromversorgung. Betroffen sind nicht nur zehntausende Haushalte und tausende Unternehmen, sondern auch Schulen, Geschäfte, Tankstellen, Internet- und Mobilfunknetze, Überwachungsanlagen sowie strombasierte Heizsysteme. Auch eine digitale Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit. Die Stadt hatte zeitweise die Großschadenslage ausgerufen.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie fragil eine rein strombasierte Energie- und Wärmeversorgung sein kann. Vielen Betroffenen wurde erstmals bewusst, dass auch Fernwärme und Photovoltaikanlagen ohne Strom nur eingeschränkt oder gar nicht funktionieren. Diese Situation macht deutlich: „Versorgungssicherheit und Krisenvorsorge müssen wieder stärker in den Fokus rücken und damit auch eine unabhängige Wärmeversorgung“, so Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Indus-trieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V.(HKI) „Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, Cyber-Risiken, globaler Krisenherde und Sabotageakte oder die regelmäßige Überlastung unserer Stromnetze müssen wir über robuste und unabhängige Backup-Lösungen nachdenken“, betont Kienle weiter.

Holzfeuerstätten stellen Grundversorgung sicher

Der Verband betont, dass dezentrale, stromunabhängige Lösungen einen wichtigen Beitrag leisten können. Haushalte mit einer Einzelraumfeuerstätte und einem funktionsfähigen Versorgungsschornstein, sind in der Lage, zu heizen, Wasser und Milch zu erhitzen oder einfache Mahlzeiten wie Suppen zuzubereiten und damit auch die Nachbarschaft zu unterstützen. Das entlastet zusätzlich das Krisenmanagement vor Ort. Zumal die Hersteller neben reinen Holzherden, auch Mehrwertöfen mit Backfach und Kochfeld anbieten. Speicherfeuerstätten sind in der Lage mit wenig Brennstoff gespeicherte Wärme über Stunden sukzessive an den Aufstellraum abzugeben.

Früher war der s­ogenannte ­Vor­sorge- bzw. Notschornstein in Deutschland und Österreich Standard.«

Früher war der sogenannte Vorsorge- bzw. Notschornstein in Deutschland und Österreich Standard. Der Stromausfall in Berlin unterstreicht die Notwendigkeit, das Thema Versorgungssicherheit, Resilienz und Krisenvorsorge neu zu diskutieren. Neben dem Ausbau moderner Energien braucht es auch robuste Backup-Lösungen. Eine technologieoffene Diskussion über Vorsorgeschornsteine und Notwärmelösungen ist vor diesem Hintergrund aktueller denn je. Dabei kann eine Feuerstätte als zentraler Baustein der Gebäuderesilienz eine tragende Rolle spielen.