Wenig Neues brachte der Januar in diesem Jahr für den Wärmemarkt: Die angekündigten Anpassungen am GEG lassen weiter auf sich warten. Die größte Änderung: Der CO2-Preis für fossile Brennstoffe steigt von 55 Euro auf mindestens 55 bis maximal 65 Euro. Damit beginnt der Umstieg von Festpreisen auf ein Handelssystem. Zu erwarten ist, dass sich der Preis am oberen Ende des Preiskorridors bewegt. Holzbrennstoffe sind davon nicht betroffen. Daher gilt: Das Heizen mit Holzpellets bleibt eine zuverlässige, effiziente und preisgünstige Alternative.
Jetzt Heizungstausch angehen und Förderung sichern
Für die Jahre 2025 und 2026 stehen ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung, um Förderanträge im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu bewilligen. Nach der Zusage erfolgt die Auszahlung zuverlässig; spätere Anpassungen der Förderbedingungen wirken sich nicht aus. Ob die Fördersätze künftig gekürzt werden, ist derzeit offen. Daher gilt: Ein frühzeitig eingereichter Antrag für den Heizungstausch hin zu Pellets sichert die aktuellen Fördersätze von bis zu 70 Prozent. Nach der Bewilligung bleiben bis zu 36 Monate für die Umsetzung. Wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung, da fehlerhafte Unterlagen oder unzureichend geplante Maßnahmen zu Problemen führen können.
CO₂-Preis im Wärmemarkt steigt – Pelletheizungen ausgenommen
Ab 2026 steigt der CO₂-Preis im Wärmemarkt auf einen Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne, parallel zur Einführung eines Handelssystems. Da die Klimaziele im Gebäudesektor bislang nicht erreicht wurden, ist mit Preisen am oberen Rand dieser Spanne zu rechnen. Für Haushalte, die weiterhin mit Öl, Gas oder Kohle heizen, ergeben sich dadurch jähr-liche Mehrkosten von über 100 Euro. Für biogene Brennstoffe wie Pellets und Hackschnitzel wird kein CO₂-Preis fällig. Deshalb werden Pelletheizungen immer mehr zur Alternative: Sie sind effizient, sauber und nutzen einen klimafreund-lichen Rohstoff, der regional verfügbar ist.