Austauschfrist bis 31.12.2020 für alte Holzfeuerstätten

Neue Holzfeuerungen verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als viele Geräte aus dem letzten Jahrhundert. Dank moderner Verbrennungstechnik arbeiten sie effizienter mit höheren Wirkungsgraden und verbrauchen weniger Brennholz. Um die Umwelt zu entlasten, schreibt der Gesetzgeber vor, alte Holzfeuerstätten, die nicht mehr den aktuellen Grenzwerten und Wirkungsgraden entsprechen, in mehrstufigen Übergangs-Fristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen. Seit 1. Januar 2015 gilt für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) – mit verschärften Emissions-Grenzwerten (Staub, Kohlenmonoxid) und Mindestwirkungsgraden.

Im Rahmen der mehrstufigen Übergangsregelung endet die nächste Austauschfrist bereits zum 31.12.2020. Ein wichtiges Datum für Ofenbesitzer. Bis zu diesem Termin müssen Öfen (Datum auf dem Typschild: Baujahr von 01.01.1985 bis 31.12.1994), die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, um die Grenzwerte einzuhalten. 

Über die Online-Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.) – http://cert.hki-online.de/geraete – kann man sich informieren, ob die Feuerstätte für feste Brennstoffe die gesetzlichen Emissions- und Wirkungsgrad-Anforderungen einhält und den Anforderungen der 1.  BImSchV entspricht.

Quelle: www.kachelofenwelt.de

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