Samstag, 19. Januar 2019 Reportagen
 
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Live vor Ort: Herde und mehr

03.03.10 - 09:00 Uhr
Als Hersteller von Festbrennstoffherden ist das Traditionsunternehmen Lohberger, das 2010 seit 85 Jahren besteht, international bekannt. Doch selbst im Haushaltsbereich hat Lohberger mit exklusiven Einzelraumfeuerstätten für Scheitholz und Pellets inzwischen weitaus mehr zu bieten. Und dann ist da auch noch die bedeutsame Sparte "Großküchen".

Dauerbrandherde, Zentralheizungsherde und Nostalgieherde bilden seit jeher den Schwerpunkt der Produktion bei Lohberger. Traditionelle, altbe-währte, nichtsdestoweniger aber zeitgemäße Wärmegewinnung sorgt für eine krisensichere Energie. Verbunden mit moderner Technik garan-tieren die Festbrennstoffherde, Kaminöfen und Ein- sätze komfortables, wirtschaftliches Heizen und Kochen. Außerdem stellen die rund 180 hoch quali- fizierten und spezialisierten Mitarbeiter am Firmen- sitz in Schalchen Großküchenbedarf her. Auch wenn der klassische Ofenbauer mit diesem Spektrum normalerweise nicht so viel zu tun hat, möchten wir hier mit wenigen Sätzen darauf eingehen: Das Großküchenprogramm von Lohberger reicht vom Herdanlagenbau über die Produktion von ther- mischen Geräten wie Druckgarpfannen und Elektro-Kochkesseln bis zum Sonderbau - wobei gesagt werden muss, dass bei Großküchen ohnehin die meisten Komponenten maßangefertigt sind. In diesem Produktbereich dominiert das Material Edelstahl. Eine pfiffige Idee des zurückliegenden Jahres war die Einführung der "Cuisine Royal", von Lohberger als "die private Sterneküche" bezeichnet. Hier werden dem ambitionierten Hobbykoch Elemente des professionellen Küchenbaus auch für den Privatbereich angeboten, wenngleich mit auf- gewerteten Fronten, um dem Ambiente im Heim zu entsprechen. Mit diesem Equipment kann man im Familien- und Freundeskreis ganz persönliche "Kochshows" inszenieren und Ergebnisse wie Lafer, Mälzer & Co. erzielen.


Das Lohberger-Werk am Stammsitz in Schalchen erstreckt sich mittlerweile auf einem Areal von 33.000 Quadratmetern, davon sind 9.500 Quadrameter bebaut (überwiegend mit Hallen für Produktion und Lager). Das war nicht immer so. Die Anfänge im österreichischen Mattighofen waren im Vergleich eher sparsam bemessen, genauso wie die Bezeichnung für den ursprünglich einzigen Produk-tzweig lautete: Sparherde. Zwar machte sich Lohberger auch mit den Sparherden ab Produk-tionsbeginn im Jahr 1925 schon einen Namen in der Alpenrepublik, aber so richtig erfolgreich wurde das Unternehmen erst nach dem 2. Weltkrieg. Im Jahr 1949 wurde ein Werksneubau fertiggestellt, und damit begann auch die Großküchenproduktion.
Trotz kontinuierlichen Wachstums dauerte es noch bis 1970, bis Lohberger mit der Serienfertigung von Herdöfen und ersten größeren Exportaktivitäten begann. Zwei Jahre später wurde das Produk-tionswerk am heutigen Hauptsitz in Schalchen in Betrieb genommen und die Sparten "Haushalt" und "Großküche" getrennt, damit sich jeder Bereich weiter spezialisieren und eigene Kernkompetenzen entwickeln konnte.

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