Samstag, 19. Januar 2019 Reportagen
 
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Doppelt individuell

03.04.09 - 10:50 Uhr

So ist das bei Zwillingen: Sie tragen die gleiche Kleidung, hören die gleiche Musik, haben die gleichen Interessen. Übereinstimmende Wünsche und Vorstellungen zeigen sich natürlich auch im Wohnbereich. Die Zwillinge Corinna und Kerstin Haller untermauerten ihr gemeinsames Leben mit dem Bau eines Doppelhauses - architektonisch nahezu spiegelverkehrt konzipiert. Wohnen zum Wohlfühlen Form und Funktion waren bei der Hausplanung eng miteinander verknüpft. Denn wenngleich die optischen Aspekte den persönlichen Ansprüchen genügen mussten, sollte die Ausstattung und Einteilung auch praktischen Gesichtspunkten gerecht werden. Klare Architektur zieht sich durchs ganze Haus. Bis auf die Bäder sind alle Räume mit großen Schieferplatten ausgelegt. Der durchgehende Bodenbelag lässt die Räume großzügig wirken und ist pflegeleicht. "Eben unkompliziertes Wohnen zum Wohlfühlen", bringt es die eine Hausherrin auf den Punkt. Zum Wohlfühlen gehört für die beiden Schwestern auch ein Kaminofen, der von Anfang an mit eingeplant wurde. "Prasselndes Feuer bedeutet für mich Gemütlichkeit", erklärt Corinna Haller. "Allerdings wollte ich ein sicheres und einfaches Heizen. Mit offenem Feuer habe ich immer etwas Probleme." Die Flexibilität des Nunna Uuni-Ofenhändlers Jung in Weiskirchen überzeugte beide Bauherrinnen bei der Auswahl des passenden Modells. Wichtig war ein gradliniger und schnörkelloser Ofen Ein großes Plus: Der Händler konnte das NunnaUuni-Grundmodell "Leila 7" bautechnisch so verändern, dass es den individuellen Vorstellungen der Bauherrinnen exakt angepasst wurde. Nun ist der Kaminofen etwas niedriger und die Abdeckplatte kantig. Aber natürlich spielte bei der Ofenauswahl nicht nur Optik eine entscheidende Rolle. NunnaUuni-Öfen sind auch besonders komfortabel zu bedienen: Nur einmaliges Holzauflegen ist notwendig, um 24 Stunden lang Wärme zu erhalten. Denn wenn das Holz nach ca. 2 Stunden abgebrannt ist, sorgt der finnische Mammutti-Speckstein für eine konstante und dauerhafte Wärmeabgabe. Der Ofen heizt auch an ungemütlichen Sommertagen Corinna Haller nutzt die Wärme des Ofens nach Lust und Laune. Und das bedeutet, nicht nur in der Übergangszeit und im Winter, sondern auch schon mal an einem ungemütlichen Sommertag. "Ich genieße den Ofen eher aus emotionalen Aspekten als aus wirtschaftlichen." Trotz der Galerie ist es im Obergeschoss immer ein paar Grad kühler. Dennoch spürt Corinna Haller die angenehme Wärme des Ofens auch, wenn sie auf der Galerie arbeitet. Am liebsten jedoch sitzen die Hausherrin und ihr ungarischer Vorstehhund Tira gemütlich im Wohnzimmer und lassen den Blick durch die bodentiefe Fensterfront in den Garten schweifen. Wobei der Begriff "Garten" der Weitläufigkeit des Grundstücks nicht gerecht wird: Es handelt sich um 6.200 Quadratmeter unverbaubare Wiese, an deren Ende ein herrlicher Buchenwald grenzt. □

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