Kachelofen als Vollheizung

20.01.11 - 15:41 Uhr - Alter: 8 Jahre

Pellets und Holzscheite, die ökologischen und heimischen Energiequellen, sorgen für eine unvergleichliche Wohn-Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Die ausgeklügelte Technik von Hafnertec ermöglicht einen völligen Dualbetrieb von Pellets und Stückholz, im selben Feuerraum.
Laut Marktstudien renommierter Agenturen will der Kunde ein effizientes Heizgerät, aus dem er einen Mehrwert schöpft und nicht „nur“ ein Feuerchen flackern sieht. Innovative Kachelofenbauer haben die Zeichen der Zeit erkannt, greifen vermehrt das Thema „Kachelofenzentralheizung“ auf und bieten diese Systeme an.


Seit mittlerweile fast 15 Jahren beschäftigt sich die Firma Hafnertec aus Österreich intensiv mit dieser Thematik und konnte so ein innovatives
System entwickeln. Dieses System, mit allen Feinheiten, patentierten Produkten, ständiger Produktweiterentwicklung, energieeffizienter Ausnützung ökologischer Energien und Montagefreundlichkeit für den Kachelofenbauer, ist das Ergebnis aus wissenschaftlichen Untersuchungen und langwierigen Beobachtungen der Benutzergewohnheiten bzw. die Reaktion auf die Veränderungen im modernen Wohnbau.
Das „Herz“ dieses Systems ist selbstverständlich der Kachelofen im individuellen Design, bei dem das Know-how eines guten Kachelofenbauers gefragt ist, um den Kunden die Wünsche zu erfüllen.
In das Innenleben des Kachelofens kommt ein „DFR – Dual Fire Room“. Mithilfe dieser Entwicklung werden Pellets und Stückholz im selben Feuerraum verbrannt. Selbst das Pelletfeuer wirkt harmonisch und schön, verbrennt mit Naturzug, verursacht absolut kein permanent störendes Geräusch, wie eine Förderschnecke für Pellets oder ein Luftgebläse, und nach jedem Abbrand wird der Rost vollautomatisch und vollständig gereinigt. Der „DFR“ ermöglicht auch ein Holzauflegen auf ein Pelletfeuer.
Der Kunde kann ohne Bedenken, also jederzeit nach Lust und Laune, ohne mühevoll etwas einstellen zu müssen, mit Scheitholz den Ofen befeuern.
Das „Gehirn“ dieses Systems ist die Regelung. Eine einzige Regelung, die wie ein Verkehrspolizist den Straßenverkehr, die Sensoren, Pumpen und Motoren perfekt aufeinander abstimmt.

 

Eine einzige Regelung hat nicht nur den Vorteil, eine gute Übersicht zu garantieren, optimal alle Abläufe aufeinander abzustimmen, sondern erspart auch enorme Kosten. Die Regelung managt die Pelletanforderung, die Pelletbeförderung, den Abbrand und das automatische Anzünden bei Pellets, den Abbrand bei Stückholz, nach jedem Abbrand eine totale Rostreinigung, die Warmwasser-aufbereitung durch die Heißluft des Kachelofens, den Pufferspeicher, die hygienische Brauch-wasserbereitung, die Fußbodenheizung, die Wandheizung und sogar die Solarheizung.
Selbstverständlich können einzelne Komponenten gegebenenfalls wegfallen, wenn der Kunde keine Solaranlage wünscht. Durch den Absatz eines ganzen Systems sind, mit der Arbeitszeit, Auftragsvolumen von 50.000 Euro keine Seltenheit. Die Produktvielfalt wächst enorm und innovative Kachelofenbetriebe haben natürlich den Vorteil.
Das „Herz“ produziert die Energie für das gesamte Haus. Für die Energieumwandlung gibt es zwei optimale Lösungsansätze: Den „AWE – Air Water Exchanger“ oder den „Aquafire“. Beide Systeme haben ihre Berechtigung und Vorteile. Der „AWE“ saugt die Heißluft des Kachelofens ab und wandelt diese in Warmwasser um. Die Oberflächen-temperatur wird dadurch regulierbar, denn man hat die Wahl, entweder mehr Energie für Warmwasser oder mehr Energie für Strahlungswärme zu verwenden. Es kann also 0 bis 9 Prozent der Energie vom Kachelofen in Warmwasser umgewandelt werden. Ein Stromlosbetrieb ist natürlich auch möglich. Somit wird der Kachelofen nicht seiner Funktion als „Notheizgerät“ beraubt.
Da keine wasserführenden Teile in den Ofen montiert werden, mutiert dieser nicht zu einem Heizkessel. Ausgelegt ist dieses System für ein Niedertemperaturheizsystem wie Wärmepumpen oder Solaranlagen. Für hohe Wassertemperaturen, wenn bestehende Radiatoren bestückt werden müssen, hat Hafnertec den „Aquafire“ entwickelt. Dies ist ein klassischer Heizkessel. Er funktioniert zwar wie ein herkömmlicher Kessel, kann aber auch vollautomatisch mit Pellets betrieben werden.
Die Energiespeicherung erfolgt im Pufferspeicher. Selbstverständlich nicht in irgendeinem Pufferspeicher, sondern im „CBS – Central Buffer System“. Dieser wurde nicht nur unter Energieeffizienzaspekten entwickelt, sondern sollte besonders komfortable Montage ermöglichen.
Somit ist der Puffer so weit vorgefertigt, dass für die Montage nur zwei Stunden aufgewendet werden müssen. Da im Keller meist Platzmangel herrscht, wurde die Bauweise selbstverständlich so kompakt wie möglich gewählt, daher werden nur 125 cm x 100 cm x 220 cm Platz für den „CBS“ benötigt. Die Dämmung herkömmlicher Puffer war Hafnertec schon lange ein Dorn im Auge, darum wird als Dämmmaterial ökologische Schafwolle anstelle von giftigen PVC-Materialien verwendet. Die Bildung von Legionellen oder anderer Bakterien wird, durch das spezielle Brauchwassermodul, erst gar nicht ermöglicht, da es kein abgestandenes Brauchwasser gibt, weil dieses bei Bedarf immer frisch aufbereitet wird.

 

Energieverteilung
Bei der Energieverteilung wurden/werden leider sehr viele Fehler gemacht. Radiatoren und Heizkörper entstanden aus der Idee heraus, dem Raum nur dann Wärme zuzuführen, sobald diese benötigt wird. Diese Idee fußt darauf, daß die Wärmeabgabegeräte wirklich nur dann Energie abgeben, wenn sie benötigt wird. Sobald dies nicht mehr notwendig ist, kühlt der Heizkörper wieder ab. Die Umsetzung ist aber leider mehr als mangelhaft. Von optischen Gründen abgesehen, wird bei Heizkörpern die natürliche Ionisierung der Luft umgepolt und es entsteht eine permanente Staubaufwirbelung. Radiatoren benötigen hohe Vorlauftemperaturen, die jedoch schwer zu produzieren sind, und für manche Energiequellen wie Wärmepumpen ist es gar nicht möglich, so hohe Vorlauftemperaturen zu erzeugen. Die Alternative ist eine Fußbodenheizung. Die Problematik bei herkömmlichen Fußbodenheizungen liegt in der Trägheit des Systems. Es bedarf mehrerer Stunden, um das System aufzuheizen und auch mehrerer Stunden, um die Energieabgabe wieder wegzunehmen. Dadurch kommen regeltechnische Einflüsse zu spät und ein Überhitzen des Wohnraumes kann nicht verhindert werden. Daher war die logische Konsequenz für Hafnertec, ein System zu entwickeln, das die Vorteile beider Systeme miteinander vereint. „Actilfloor“, die aktive Fußbodenheizung. Da das Verlegen dieses Systems ähnlich wie Verfliesen funktioniert, verlegen viele Ofenbauer die Fußbodenheizung selbst und erschließen somit wieder einen neuen Geschäftszweig.
Die ökologische Ressource Pellets wird bei diesem System verwendet, um eine vollständige Automatisierung garantieren zu können. Nach aktuellem Stand der Technik können die Pellets entweder in einem Jahresvorratsbehälter im Keller bzw. in einem Erdtank im Garten gelagert werden oder direkt neben dem Kachelofen. Die letztgenannte Variante deckt den Pelletbedarf von cirka ein bis zwei Wochen.

 

Jede Energie ist kostbare Energie. Vor allem, wenn diese gratis ist. Darum bietet Hafnertec auch eine ganz besondere Solaranlage an. Die „Multiflow“- Solaranlage passt die Fließgeschwindigkeit der Intensität der Sonneneinstrahlung an und produziert vorrangig Brauchwasser. Dadurch kann die Brauchwasserherstellung über den Sommer auch ohne Befeuerung des Ofens sichergestellt werden.
Wenn vom Kunden keine Solaranlage gewünscht ist, übernimmt dies ein Elektromodul, welches in den „CBS” eingebracht wird. Kunden derartiger Anlagen sprechen von Stromkosten während des Sommers für die Bereitung des Brauchwassers von 250 bis
300 Euro.
Besondere Lösungen wie das Fernwarten via Lan oder SMS – schicken Sie dem Ofen eine SMS und dieser heizt sich ein – findet bei Endkunden große Anerkennung.
Die Kachelofenzentralheizung ist mehr als der aktuelle Stand der Technik im Heizungsbau. Damit wurde ein Heizsystem geschaffen, welches dem Kachelofenbauer eine Lösung für aktuelle Marktunsicherheiten bringt. Diese Systeme erfreuen sich mittlerweile in ganz Europa größter Beliebtheit. Hafnertec informiert die Betriebe durch Angebotsprogramme, Projektierung, Schulung, bis hin zu technischer Beratung vor Ort. Somit kann sich der Kachelofenbauer auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, nämlich gute und schöne Öfen zu bauen.