Samstag, 19. Januar 2019 Brennstoffe
 
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Emissionen von Holzfeuerungen seit 2010 um rund ein Drittel gesunken

28.06.18 - 13:23 Uhr

 

Bei dem Betrieb ist auch das Heizverhalten des Ofenbesitzers von entscheidender Bedeutung. Durch sachkundiges Heizen kann er dazu beitragen, unnötige Emissionen zu vermeiden. Besonders wichtig ist hier die Wahl des Brennmaterials. Neben Holz- und Braunkohlenbriketts dürfen ausschließlich trockene, unbehandelte Holzscheite eingesetzt werden. Frisch geschlagenes und gespaltenes Brennholz wird am besten getrocknet, indem man es an einem vor Witterung geschützten, aber luftigen Ort für rund zwei Jahre lagert. In dieser Zeit sinkt der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes auf unter 20 Prozent, sodass es umweltgerecht zum Heizen eingesetzt werden kann.

Gut zu wissen: Neben Sonnenkollektoren, Windrädern, Wärmepumpen und Wasserkraftwerken, zählt auch Holz zu den Erneuerbaren Energien. Bei der Verbrennung von Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später ohnehin wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt nicht zur Erderwärmung bei.

 

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